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Blepharitis.pdf

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Lidrandentzündungen

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Neue Spezial-Diagnostik (= „Meibografie“) bei Lidrandentzündungen (Blepharitis):

Lidrandentzündungen sind weit verbreitet und jüngste US-amerikanische Studien zeigen, dass 35% aller Augen-Patienten bereits beginnende Blepharitis-Symptome aufzeigen, wobei die Zahl ab 65 Jahren sogar auf über 70% steigt (bei Kontaktlinsenträgern sogar auf 80%!). Eine Blepharitis kann sich wie folgt äußern:

  • Die Lidränder und/oder Bindehaut sind gerötet.
  • Es besteht ein störendes Jucken und/oder Brennen der Augen.
  • Die Augen-Wimpern sind oft verklebt und/oder mit Hautschuppen belegt.

Warum eine Meibografie (= Präzisionsvermessung der Meibom-Drüsen)?

Bislang wurden „Blepharitis-Patienten“ lediglich handelsübliche Tränenersatzmittel verordnet und die meisten dieser Patienten haben hierbei leider schon zahlreiche verschiedene Tropfen „ausprobiert“, ohne dass aber eine wesentliche Befundbesserung eingetreten ist. Mit der neuen computergestützten Meibografie-Untersuchungsmethode existiert nun eine untersucher-unabhängige, d.h. objektive, nicht invasive Messmöglichkeit, um die Struktur, Qualität und Funktion der Lidranddrüsen darstellen zu können. Ziel der Untersuchung ist es, Ihnen eine individuell „maßgeschneiderte“ geeignete Therapie empfehlen zu können. Darüber hinaus kann zudem eine ggf. bereits parallel bestehende Therapie des sog. „Trockenen Auges“ besser eingeschätzt werden, um v.a. die Frage beantworten zu können, ob ggf. bereits ein chronisches Stadium vorliegt und man nur eine Linderung, aber keine ursächliche Heilung der Beschwerden mehr erwarten kann. Zusätzlich kann diese Untersuchung verwendet werden Ursachen für Kontaktlinsenunverträglichkeiten einzugrenzen.

Wie wird eine Meibografie durchgeführt?

Die Untersuchung ist vollkommen schmerz- und berührungsfrei und v.a. schnell durchzuführen – Sie müssen nur kurz in eine Art „Kamera“ schauen. Dabei wird das Unterlid kurz und schmerzfrei nach außen gedreht, um die Meibom-Drüsen der Innenseite (= tarsale Bindehaut) darstellen und ausmessen zu können.

 

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Mit einer Farbskala ( = Meiboscale nach Pult) kann hiernach der Schweregrad des „Meibomdrüsen-Dysfunktion“ exakt ermittelt und die Ergebnisse Ihnen zum besseren Verständnis des Krankheitsbildes am Bildschirm demonstriert werden.

Meibografie – keine Leistung der Gesetzlichen Krankenversicherung

Die Meibografie-Untersuchung gehört nicht zu den Leistungen der Gesetzlichen Krankenversicherung, so dass die Kosten selbst getragen werden müssen. Von den privaten Krankenversicherungen werden die Kosten jedoch in der Regel übernommen.

Bitte sprechen Sie uns in der Praxis an, wenn Sie weitergehende Informationen zu dieser innovativen Untersuchungsmethode wünschen.